Warum wir auf eine Getreidefreie & Trocknfutterfreie Ernährung achten

Wenn wir erzählen, dass wir in unserer Ernährung auf Getreide verzichten, werden wir oftmals völlig entsetzt angeschaut. Getreide ist gerade in der Hunde Ernährung ein sehr umstrittenes Thema. Unsere Meinung dazu ist ganz deutlich. Ein Hund benötigt kein Getreide und ist von Natur aus auch nicht darauf eingestellt, Getreide zu verarbeiten. Die meisten Menschen machen sich bei der Ernährung ihres Vierbeiners gar nicht wirklich große Gedanken und denken, das Trockenfutter wir schon gut sein, wenn es so teuer ist. Doch ist das meiner Meinung nach nicht richtig. Mal davon abgesehen, dass wir sowieso kein Freund von Trockenfutter sind. ist Getreide für einen Hund enorm schwierig zu verdauen. Die Verdauung von Getreide nimmt wahnsinnig viel Zeit in Anspruch und kann den arm eines Hundes sehr verändern. Wir haben damals selbst den Test gemacht und ein Lebendes Beispiel bei Ayko´s Geschwistern gesehen. Ayko kommt von einer erfahrenen Züchterin und wurde bereits ab der 5 Woche nicht mehr nur von der Muttermilch ernährt, sondern wurde von Hand mit Barf zugefüttert. Ayko kennt das Barfen also wirklich seit er auf der Welt ist. Wir haben damals diese Art der Fütterung übernommen und hatten noch keine Ahnung wie positiv sich diese Fütterung auf ihn auswirken wird. Nach und nach haben wir uns immer mehr Wissen angeeignet und uns mit der Thematik beschäftigt. Da wir sehr viel unterwegs sind und auch oft in den Urlaub fahren, haben wir aber gemerkt, dass das Barfen in manchen Situationen gar nicht so einfach ist. Also haben wir gesagt, wir versuchen es im Urlaub mit Trockenfutter. Damals hatten wir aber noch keine Ahnung davon, dass der Hund nicht einfach so umgestellt werden kann und sollte. Im Urlaub also angekommen, gab es das erste Problem. Ayko wollte nicht fressen und ist absolut nicht an das Trockenfutter heran gegangen. Als ihn dann der Hunger überkommen ist, hat e letztendlich doch gefressen und am nächsten Tag dann mit Blähungen und Durchfall darauf reagiert. Sicherlich war dies auch unsere Schuld, weil wir ihm nicht sein gewohntes Futter gegeben haben, aber wusstet ihr, dass Getreide bestimmte Gärprozesse im Magen in Gang bringt und Hunde mit Blähungen und Durchfall darauf reagieren?! Das ist aber noch nicht alles! Weil Getreide für einen Hund so enorm schwierig zu verdauen ist, kommt hinzu, dass bestimmte Stoffwechselprodukte, die teilweise giftig sind, die eigentlich über den Kot ausgeschieden werden sollten zu lange im Körper verweilen und so auf Dauer den Körper schädigen können. Ein weiteres Risiko, dass Getreide mit sich bringt sind Futtermittelunverträglichkeiten, die ausgelöst werden können.
Aber kommen wir nun zu unserem Beispiel: Ayko wurde von Beginn an gebarft und kennt eigentlich nichts anderes. Wir haben immer regelmäßigen Kontakt zu unserer Züchterin und auch zu unserem Tierarzt. Beide waren immer super von Ayko und seiner Entwicklung begeistert. Er war immer groß, sehr kräftig und super muskulös. Hinzu kommt, dass er wahnsinnig aktiv, aufgeschlossen und neugierig ist. Seine Zähne und Krallen haben sich sehr gut entwickelt , sein Fell ist immer weich und glänzend, er hat keinerlei Allergien und hat nie mit Durchfall, Erbrechen oder Blähungen zu tun (es sei denn er hatte mal einen Virus). Jetzt erzählen wir euch mal das genaue Gegenteil. Mit einem von Ayko´s Brüdern haben wir noch immer engen Kontakt. Die Besitzer haben hier nicht die Fütterungsmethode beigehalten und sind auf ein Trockenfutter mit Getreide umgestiegen. ( jeder muss das natürlich selber entscheiden und es gibt mit Sicherheit auch Hunde, denen das nichts ausmacht) Beim ersten Wiedersehen mit ca. 14 Wochen ist sofort ein enormer Größen- und Gewichtsunterschied aufgefallen. Ayko war deutlich größer und schwerer als sein Bruder, war viel fitter und aktiver. Beim zweiten Widerehen hielt der Zustand noch immer an und war noch deutlicher zu erkennen. Des Weitern gab es auch einen Unterschied in der Zahnentwicklung. Während Ayko schon die Welpen Zähne verloren hatte, hatte sein Bruder noch immer die Welpen Zähne und hatte stark mit Zahnstein zu kämpfen. Irgendwann erzählten die Besitzer, dass er auch extrem mit Blähungen und Durchfall zu tun hat und teilweise bis zu 5 mal am Tag Kot absetzen muss. Hinzu kamen dann noch Futtermittelunverträglichkeiten. Auf den Rat unserer Züchterin hin, wurde das Futter des kleinen dann auch auf Barf umgestellt und man konnte wirklich dabei zusehen, wie ich die Symptome verbesserten. Der kleine Mann hat deutlich an Gewicht und Muskeln zugenommen, wurde viel aktiver, die Blähungen verschwanden und er musste nur noch 1-2 mal am Tag Kot absetzen.
Dieses Erlebnis hat mich in meiner Art und Weise Ayko zu ernähren so enorm gestärkt und mir gezeigt, dass es der richtige Weg ist auf die natürlichen Futterbedürfnisse eines Hundes einzugehen. Wir möchten hier aber niemandem unterstellen, dass seine Ernährung falsch oder schlecht ist, sondern wollen euch nur unsere Geschichte erzählen und unsere persönliche Meinung dazu mit euch teilen. Ich denke dass wir alle voneinander nur lernen können und eventuell positive Dinge mitnehmen können.

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